LogoRegionalmarke Mittelelbe

Qualitätskriterien

Wer für seine Produkte die Regionalmarke Mittelelbe erhalten will, dessen Produkte müssen genau definierte Qualitätskriterien erfüllen. Die Herkunft allein reicht bei weitem nicht aus, die Anbieter müssen die Anforderungen der Markensatzung erfüllen. Ist das der Fall, können Anbieter die Nutzung der Marke beantragen.

Milch und Milchprodukte / Käse

Käse aus unserer Region ist noch echte Handarbeit. Die Rohmilch stammt aus der Region und wird nach den Richtlinien der Regionalmarke erzeugt. Ausschließliche Verwendung von natürlichem Lab. Der Einsatz von Geschmacksverstärkern, Farbstoffen, Nitrat, Konservierungsstoffen, gentechnisch veränderten Bakterienkulturen und Reifungsbeschleunigern ist untersagt.

Holz (inkl. Möbel und Energieholz)

Holz und Holzprodukte der Regionalmarke stammen aus Waldbeständen in der Region. Bei der Bewirtschaftung der Wälder werden die Umwelt, der Naturhaushalt und die Naturgüter erhalten und gepflegt werden. Kahlhiebe mit einer Fläche von mehr als vier Hektar sind untersagt. Aufgeforstet wird ausschließlich mit standortgerechten Gehölzen. Auf die Gestaltung und Pflege der Waldränder wird wegen ihrer ökologischen Bedeutung besonders geachtet.

Rind- und Kalbfleisch

Unsere Rinder und Kälber sind in der Gebietskulisse der Regionalmarke geboren, aufgewachsen und mit betriebseigenem Futter gemästet worden. Der Einsatz von Wachstums- und antibiotisch wirksamen Leistungsförderern ist verboten. Transport und Schlachtung erfolgen tierschonend.

Streuobstwiesenprodukte

Streuobstwiesen sind eine traditionelle Form des Obstbaus, in Unterscheidung zum Niederstamm-Obstbau in Plantagen. Heute gehören Streuobstwiesen zu den am stärksten gefährdeten Biotopen Mitteleuropas. Das verwendete Obst für die Herstellung von Fruchtsaft, Obstmost, Obstwein und Gelee stammt aus ökologisch kontrolliertem Anbau oder aus Streuobst- und Hausgartenanbau. Bei Säften ist der Zusatz von Zucker und Zitronensäure sowie von Konzentraten verboten.

Gastronomie

Gastronomische Betriebe die Partner der Regionalmarke sind, bieten mindestens drei regionaltypische Gerichte und ein Getränk ganzjährig an. Die Hauptzutaten dieser Gerichte stammen aus der Region. Hier erhalten Sie auch Information über die Regionalmarke.

Schnäpse und Liköre

Die Rohware zur Herstellung von Obst- und Traubenbränden muss in der Gebietskulisse der Regionalmarke erzeugt werden. Die Verarbeitung erfolgt in der Region. Das verwendete Obst für die Herstellung von Obstbränden stammt überwiegend aus Streuobst- und Hausgartenanbau oder aus ökologischem Anbau.

Direktvermarkter/Hofladen

Die in der Regionalmarke Mittelelbe zusammen geschlossenen Direktvermarkter erzeugen ihre Produkte selbst und vermarkten diese direkt an den Verbraucher über Marktstände und Hofläden. Damit werden die frische der Produkte und kurze Transportwege garantiert. Hier und bei unseren Partnern im regionalen Lebensmitteleinzelhandel erhalten Sie auch weitere Produkte anderer Direktvermarkter. Öffnungszeiten und weitere Informationen finden Sie unter Termine und Partner.

Ziegenfleisch

Ziegenfleisch von Betrieben der Regionalmarke muss in der Gebietskulisse der Regionalmarke geboren, aufge-wachsen und gemästet worden sein. Auslaufhaltung und eine überwiegende Verwendung betriebseigenen Futters sind obligatorisch. Der Einsatz von Wachstums- und antibiotisch wirksamen Leistungsförderern ist verboten.

Biobetrieb

Die Regionalmarke Mittelelbe vereint sowohl konventionell wie auch biologisch wirtschaftende Betriebe. Alle Bio-Betriebe erfüllen mindestens die Anforderungen der EU-Öko-Verordnung. Viele sind Mitglied in einem deutschen Bio-Produktionsverband. Generell ist bei Ihnen u. a. die Verwendung von synthetischen Pflanzenschutzmitteln, gentechnisch veränderten Futtermitteln und leicht löslichen mineralischen Düngern verboten.

Kompott / Konfitüren / Gelees

Das verwendete Obst für die Herstellung von Kompott, Konfitüren und Gelee muss aus ökologisch kontrolliertem Anbau oder aus Streuobst- und Hausgartenanbau stammen. Anbau und Verarbeitung erfolgen ausschließlich in der Region. Es wird nur Direktsaft verarbeitet, Konzentrate und Konservierungsstoffe sind untersagt.

Saft, Obstmost/-wein

Das verwendete Obst für die Herstellung von Fruchtsaft, Fruchtsaftmischgetränken, Obstmost, Obstwein und Gelee muss aus ökologisch kontrolliertem Anbau oder aus Streuobst- und Hausgartenanbau stammen. Anbau und Verarbeitung erfolgt in der Region. Es wird ausschließlich Direktsaft erzeugt, Konzentrate und Konservierungsstoffe sind untersagt.

Schaf- und Lammfleisch

Schaf- und Lammfleisch der Regionalmarke muss in der Gebietskulisse der Regionalmarke geboren, aufge-wachsen und gemästet worden sein. Auslaufhaltung und eine überwiegende Verwendung betriebseigenen Futters sind obligatorisch. Der Einsatz von Wachstums- und antibiotisch wirksamen Leistungsförderern ist verboten.